Selbstheilungskraefte durch SportViele Menschen leiden an Krankheiten, die das tägliche Leben zu einer Qual machen können. Hierzu gehören Rückenschmerzen, Verspannungen, aber auch chronische Erkrankungen, die das Leben für betroffene Menschen teilweise unerträglich werden lassen. Bevor es soweit kommt, sollte versucht werden, die eigenen, körperlichen Selbstheilungskräfte durch sportliche Betätigungen zu aktivieren.

Durch Sport werden Glückshormone freigesetzt, die Körper und Seele positiv beeinflussen. Oftmals werden dadurch negative Stimmungen und Verspannungen gelöst, der Kopf ist wieder frei. Durch regelmäßige körperliche Betätigung lassen sich auch Rückenbeschwerden lindern. Rückenschmerzen sind in der Bevölkerung weit verbreitet. Sie werden meist durch eine falsche Haltung ausgelöst. Vor allem Menschen mit hauptsächlich sitzender Tätigkeit klagen regelmäßig über Beschwerden dieser Art.

Wer jedoch regelmäßig Sport treibt und sich hierbei zumindest am Anfang Unterstützung holt (beispielsweise durch einen Personal Trainer), wird schnell Linderung erfahren können. Die Schmerzen lassen nach, manchmal verschwinden sie sogar ganz. Kontinuität ist für den Erfolg besonders wichtig. Ein regelmäßiges Training, das sich in den Anforderungen kontinuierlich steigert, bringt schon bald sicht- und vor allem spürbare Fortschritte. Fitness und eine deutliche Steigerung des Wohlbefindens sind der Mühen Lohn.

Mittlerweile gibt es zahlreiche Angebote an Bewegungstherapien. Hier wird in Gruppen gemeinsam Sport getrieben, auf verschiedenste Art und Weise. Es finden sich hierzu viele Angebote im Bereich Tanz oder Meditation. Viele der geschulten Bewegungen können ohne Probleme auch zu Hause in den eigenen vier Wänden vorgeführt werden. Jedes Training wird dem Körper helfen, sich besser zu fühlen. Auch der Spaßfaktor sollte nicht unerwähnt bleiben. In der Gruppe treffen viele Gleichgesinnte aufeinander: Eine Motivation mehr, sich zu treffen und beim gemeinsamen Sport aktiv zu sein.

Nicht jeder fühlt sich jedoch in der Gruppe wohl. Wer lieber alleine seine körperlichen Selbstheilungskräfte aktivieren möchte, sollte sich einen Sport suchen, der nicht ausschließlich auf Leistung ausgelegt ist. Es ist nicht ratsam, sich einen komplizierten Sport auszusuchen, da dadurch sehr schnell die Motivation verloren gehen kann. Motivation ist vor allem für Einzelkämpfer unverzichtbar, wenn es darum geht, seinen Sport regelmäßig zu betreiben.

Beliebte Beispiele für Einzelsportarten sind Fahrradfahren, Schwimmen und Joggen. Bei diesen Sportarten kann jeder sein individuelles Trainingsprogramm zusammenstellen und das eigene Tempo bestimmen, um sich nach und nach zu steigern. Kleine Etappenziele sind wichtig, um die Motivation dauerhaft aufrechtzuerhalten. Feste Zeiten für sportliche Aktivitäten helfen dabei, auch wirklich „am Ball zu bleiben“.

Fazit: Um die Selbstheilungskräfte des eigenen Körpers zu aktivieren und davon auch zu profitieren, ist es sehr wichtig, die richtige Sportart für sich zu finden. Hierdurch können beispielsweise Rückenschmerzen und Verspannungen nachhaltig gelindert werden.

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Top 3 Eiweißquellen
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Geringer KoerperfettanteilEiweiß – Die Basis für ein gesundes Leben

Ohne Proteine, also Eiweiße, ist kein Leben möglich. Eiweiße sind aus Aminosäuren aufgebaut. Diese sollten dem Menschen in gut verdaulicher und natürlicher Form zugeführt werden. Grundsätzlich verhält es sich so, dass pflanzliche Eiweiße sehr viel besser verstoffwechselt werden können als dies bei Eiweißen tierischer Herkunft der Fall ist. Dies lässt sich unter anderem durch den geringeren Energieaufwand erklären, der bei der Umwandlung von pflanzlichem Eiweiß vom Körper aufgewendet werden muss. Hierdurch kann der Körper wichtige Energiereserven aufbauen, die zusätzliche Kraft verleihen.

Der optimale Eiweißlieferant: Hülsenfrüchte

Linsen, Erbsen und Bohnen gelten als ideale Eiweißlieferanten. Besonders hochwertig hierbei ist die Lupine. In ihr sind alle 20 bekannten Aminosäuren enthalten, worunter sich auch die acht lebensnotwendigen Eiweißarten befinden.

Welches sind die Top 3 Eiweißquellen?

Wer auf eiweißhaltige Ernährung achten möchte, kommt an Geflügel nicht vorbei. Putenfilet beispielsweise bietet bei 125 Gramm Gewicht satte 30 Gramm Eiweiß. Zudem sind alle notwendigen Aminosäuren in Pute enthalten.

Als Ergänzung zu Salaten und Co bieten sich Getreidekeimlinge an. Diese beinhalten besonders fettarmes Eiweiß, das zudem reich an sekundären Pflanzenstoffen ist.

Auf Platz 1 stehen jedoch Quark und Joghurt. Beide sind besonders reich an L-Leucin. Zum Abspecken ist die wichtige Aminosäure unverzichtbar und verhindert zugleich den Abbau von Muskeln.

Welche Aufgaben erfüllen Eiweiße?

Eiweiß ist ein wichtiger Stoff für den Körper, ohne den lebensnotwendige Funktionen nicht ausgeführt werden können.

Eiweiße werden im Körper benötigt für:

  • Ein starkes Immunsystem
  • Den Aufbau der Zellen für Knochen, Haare, Haut und Muskeln
  • Den Aufbau von Hormonen und Enzymen
  • Den Transport von Nervenimpulsen
  • Die Übertragung von Sauerstoff und Fetten
  • Den Aufbau von Antikörpern, Gerinnungsfaktoren und Kollagen

Weniger ist Mehr – Auch beim Eiweiß

Damit der Proteinstoffwechsel optimal durchgeführt werden kann, ist es notwendig, dass die Aminosäuren im Körper in einem gesunden Verhältnis zueinander stehen. Wenn eine Aminosäure fehlen sollte, gerät das gesamte Gleichgewicht des Körpers durcheinander. Aus diesem Grund ist eine hochwertige und regelmäßige Zufuhr von Proteinen so wichtig für den menschlichen Körper.

Ein Übermaß an Eiweiß bedeutet für den Körper jedoch eine außergewöhnliche Belastung. Hierbei ist es unerheblich, ob es sich um tierisches oder pflanzliches Eiweiß handelt. Der Körper muss das Zuviel an Proteinen kompensieren. Dies geschieht durch eine Umwandlung der Eiweiße in der Leber in Glukose.

Die Wertigkeit von Proteinen

Proteindrinks, die oftmals von sich behaupten, reich an hochwertigen Eiweißen zu sein, sollten mit Vorsicht genossen werden. Häufig sind die enthaltenen Proteine stark denaturiert und voll von chemischen Zusatzstoffen, wie Geschmacksverstärkern, Farb- und künstlichen Aromastoffen. Bedenken sollte man stets: Je chemischer das Eiweiß hergestellt wurde, umso schwieriger ist der Prozess der Verstoffwechselung für den Körper. Die enthaltenen Proteine müssen vom Körper umständlich in einfache Aminosäuren umgewandelt werden. Zusätzlich belasten die chemischen Zusatzstoffe den Körper.

Fazit: Proteine ja, aber darauf achten, dass die Aminosäuren möglichst in natürlicher Form zu sich genommen werden. Pflanzlichen Eiweißen sollte im Vergleich zu tierischen Proteinen der Vorzug gegeben werden.

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Rumpsteak medium gebratenBenötigt werden für eine Person: 1 Lauchzwiebel, 250 g Kartoffeln, 1 Teelöffel Öl, Salz, Pfeffer, Edelsüß-Paprika, 120 g Rinderfiletsteak, 150 g Kirschtomaten, 2 Stiele Thymian und Öl für die Pfanne.

Zubereitung:

Die Lauchzwiebel wird in Ringe geschnitten, die Kartoffeln geschält und in dünne Scheiben geschnitten sowie trocken getupft. Das Öl wird mit Salz, Pfeffer und Paprika verrührt.

Die Kartoffeln werden darunter gemischt und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech verteilt. Der Ofen wird vorgeheizt und die Kartoffeln knusprig-braun gebacken. Nach etwa 10 Minuten werden die Lauchringe darüber verteilt. Das Fleisch wird trocken getupft und gesalzen, dann in einer beschichteten Pfanne mit etwas Öl medium gebraten, wobei immer wieder umgewendet wird. Die Tomaten werden halbiert und die Thymian-Blättchen von den Zweigen gestreift. Das Fleisch wird aus der Pfanne genommen, mit Pfeffer gewürzt und in Alufolie gewickelt. Die Tomaten werden in dem restlichen Bratfett kurz angebraten und mit Salz und Thymian gewürzt. Dann werden Steak, Tomaten und Bratkartoffeln serviert.

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Molon Labe Shop„Molon Labe“ ist eine altgriechische Redewendung und steht für den Mut der Spartaner auch dann nicht aufzugeben, wenn alles verloren scheint. Die Redewendung steht somit für den unerschütterlichen Glauben an sich selbst und für Kampfgeist. Genau dies verkörpert auch die Premium-Sportmarke „Molon Labe“, die Marke für funktionale, qualitativ hochwertige und trendige Sportoutfits. Sei es Triathlon, Cycling, Running, Inline-Skating, Ski oder anderes: „Molon Labe“ hat die beste Ausstattung für Sie und Ihn und dazu noch jede Menge Accessoires.

Dabei wird die hochfunktionale Kleidung, die mit Qualität und Design eine unverwechselbare Kombination eingeht, eigens in Zusammenarbeit mit Athletinnen und Athleten entwickelt, die Feedback geben und Verbesserungsvorschläge machen.

Auf diese Weise wird die Sportkleidung von „Molon Labe“ immer weiter verbessert und verfeinert: keine  scheuernden Nähte mehr, keine drückenden Reißverschlüsse, keine zu engen Hosen oder verschwitzte, klebrige T-Shirts, stattdessen perfekter Sitz und maßgeschneiderte Passgenauigkeit. Die Schnitte sind ideal an die sportlichen Belastungen angepasst und mit vielen einfallsreichen Details versehen, die ein Optimum an Leistungskapazität ermöglichen.

Die Stoffe, aus denen „Molon Labe“-Produkte bestehen, wurden zum teils eigens für die Marke entwickelt. Es handelt sich um High-Tech-Funktionsstoffe wie beispielsweise spezielle Klebetechniken, so dass es auch komplett geklebte Jacken und Westen gibt, die sich passgenau an den Körper schmiegen. Das Geheimnis von „Molon Labe“ ist letztlich ein perfektes Zusammenspiel von Schnitt und Materialeinsätzen. Viele Nähte sind aus funktionalen Gründen geklebt und auch die Kabelzuführungen sind so gut gearbeitet, dass der Athlet keine Hindernisse dadurch hat.

Es handelt sich somit um Sportkleidung für diejenigen, die gerne bis an die Grenze ihrer Leistungsfähigkeit gehen und dafür eine bestmögliche Ausstattung brauchen, die eine ungehinderte Entfaltung ermöglicht. Denn wer will sich bei der Jagd nach sportlichen Höchstleistungen von verschwitzten Hemden oder scheuernden Nähten aufhalten lassen? Höchstleistungen erfordern auch das Maximale hinsichtlich der Sportkleidung.

Ihr braucht für eure sportlichen Herausforderungen die perfekte Kleidung? Gut sitzende Hosen und Shirts oder Taschen, die auch mit verschwitzten Fingern einfach aufzubekommen sind? Ich trage selbst Sportklamotten von Molon Labe, wenn ihr euch für die Sachen interessiert, schickt mir einfach eine Nachricht oder stellt sie in diesem Post. Diese Sportkleidung unterstützt euch beim Erreichen eurer persönlichen sportlichen Ziele, denn Funktionalität, Qualität und Design bilden dafür die perfekte Grundlage. Nach dem Motto „Molon Labe – hol‘ sie“ Dir habt ihr ideale Ausgangsbedingungen für euren Sport.

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Spaghetti BologneseLust auf Fleisch? Deftiges ganz kalorienarm!
Rindfleisch ist für die leichte Küche sehr gut geeignet, man sollte allerdings beim Kauf darauf achten, dass es sich um magere Teile handelt. Hierbei gibt es unendlich viele Rezeptvarianten.

Dafür werden 125 Gram Tatar (sehr mageres Rinderhackfleisch), 70 Gramm Spaghetti, Tomaten aus der Dose, etwas Gemüsebrühe sowie 1 Esslöffel Soja-Würze und 1 Teelöffel Rapsöl gebraucht.

Zubereitung:

Ein Teelöffel Rapsöl wird in eine Pfanne gegeben und das Tatar hineingegeben. Ist dieses schön braun, dann werden die geschälten Tomaten, die Gemüsebrühe und die Soja-Würze hinzugegeben. Währenddessen lässt man die Spaghetti garen. Die Spaghetti auf einem Teller anrichten und die selbstgemachte Soße Bolognese darüber geben. Eine kalorienarme Variante eines beliebten Gerichts!

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beeathleticaSein Hemd? Sein Schlips? Seine Kragenweite? Mal ehrlich: welche Frau würde es mögen, sich im eigenen Kleiderschrank erst durch seine Klamotten zu wühlen, um an ihre eigenen Outfits zu kommen? Sicher nur wenige. Genau das passiert aber jeden Tag zig tausendfach – und zwar online! Fast alle Shops mischen fröhlich zwischen Männlein und Weiblein, ohne auf die unterschiedlichen Bedürfnisse beim Shopping einzugehen. Frauen möchten sich wohlfühlen und beraten werden, Männer einfach nur möglichst schnell zur Kasse zu kommen – wie im richtigen Leben eben!

Vorsicht, Ironie: zumeist dauert es kaum fünf Klicks und schon steht man vor dem „Damen“-Portal. Dass die Outfitsuchende in der Zeit schon zwei Shirts virtuell anprobiert haben könnte, scheint den Shop-Betreibern zu entgehen. Nach dem Klick folgt die ungeordnete Masse. Sehr oft werden keine Vorauswahlen getroffen, so dass man von den Unmengen an Kollektionen erschlagen wird.
 
In dieser überladenen und dennoch kargen Online-Welt habe ich mich nie wohl gefühlt. Mit beeAthletica.com möchte auf dem einheitlich grauen Boden ein paar bunte Modepflänzchen setzen. Sportkleidung muss nämlich nicht nur funktional sein, sondern darf darüber hinaus gerne auch für ästhetische Herzensmomente sorgen. Dass „schön“ und „schnell“ wunderbar miteinander harmonieren, beweisen nämlich gleich einige der Brands mit ihren Kollektionen. Diese stilvollen und raffiniert sportlichen Schönheiten habe ich aus den WWW-Weiten zusammengesucht und möchte ihnen bei beeAthletica.com den Nährboden für ihre Blütezeit schenken.
 
beeAthletica verkauft nicht einfach nur “Sportklamotten”, sondern sorgsam ausgesuchte Bekleidung und Accessoires, die ich selbst getestet habe und deshalb guten Gewissens weiterempfehle. Ich liebe die Sportarten, die ich anbiete, nämlich selbst seit Jahren aus tiefstem Herzen und schwimmfahrlaufe mit verschwitztem Lächeln durch die Lande oder stärke meine innere Mitte mit Kraft-und Stabiübungen im Studio. Deshalb spielt die athletische Erfahrung, neben der Begeisterung für schöne Dinge eine große Rolle, wenn es ums Vorsortieren geht: echt stylische Kleidung in Töpfchen, Massenware ins Kröpfchen!

Wie man das Sortierungs-Problem im heimischen Kleiderschrank löst, bleibt letztlich jedem selbst überlassen. Mit beeAthletica.com möchte ich das zumindest online gerne für dich in die Hand nehmen. Wenn du ausserdem noch an gesunder Ernährung und sämtlichen Themen rund um deinen Sport interessiert bist, lade ich dich herzlich ein bei mir ein bisschen zu stöbern und dich motivieren zu lassen.

Gastartikel von Bettina Beringer

beeAthletica.com

beeAthletica GmbH
Hasselstrasse 11
35614 Asslar

English: Arnold Schwarzenegger in July 2003

Das Training als Mittelpunkt des Lebens oder: Wie wird man zur „Eiche“?

Arnold Schwarzenegger ist der berühmteste Bodybuilder aller Zeiten und gilt als die „Eiche“. In seinem Buch „Fit mit Arnold Schwarzenegger“ verrät er einige seiner Erfolgsrezepte. Dabei betont er, dass neben dem Training auch der mentale Faktor ausschlaggebend ist: Erfolg muss man wollen und das bedeutet, das Training zum Lebensmittelpunkt zu machen, wenn man viel erreichen will. Erfolg setzt Erfolgshunger und eiserne Disziplin voraus. Doch wie sieht das Training eines Bodybuilders aus? Das Fitness-Training eines Bodybuilders muss, betont Schwarzenegger, „härter, länger und intensiver“ sein. Ein perfektes Training passt sich dabei den Schwächen und Stärken des einzelnen Körpers an.

Wie Schwarzenegger schreibt, muss man zunächst genügend Muskelmasse aufbauen, um dann gezielt zu modellieren: Symmetrie, Proportionen und Muskelschärfe sind bei Wettbewerben neben der Muskelmasse ausschlaggebend. Dabei ist auch die Ernährung wichtig, um Fett abzubauen. Schwarzenegger hält dabei nichts von einer übertriebenen Protein-Zufuhr, wie sie teilweise propagiert wird, sondern betont, wie wichtig auch komplexe Kohlenhydrate sind. Denn, so der Autor, ein Bodybuilder müsse gewährleisten, dass sein Körper alle notwendigen Nährstoffe bekommt. Um überschüssige Kalorien zu verbrennen, empfiehlt er auch andere Sportarten, die mehr Energie verbrauchen als Bodybuilding.

Jungen Sportlern rät Schwarzenegger, sich zunächst an die Grundübungen zu halten und den Körper möglichst zu kräftigen, was wenige Übungen bedeutet, diese aber so intensiv wie möglich. Ist die Grundstruktur gegeben, dann geht es an die Feinheiten, denn Bodybuilder trainieren „jeden einzelnen Muskel des Körpers unter jedem nur denkbaren Winkel“. Er selbst habe vor den prestigeträchtigen Mr. Olympia-Wettbewerben – der höchsten Auszeichnung im Bodybuilding – mit fünf Sätzen trainiert, bei denen schrittweise das Gewicht gesteigert wird: 15 Wiederholungen mit leichtem Gewicht, 10 Wiederholungen mit schwererem Gewicht, 10 Wiederholungen mit noch schwererem Gewicht, acht Wiederholungen mit einer weiteren Steigerung und schließlich sechs Wiederholungen mit sehr schwerem Gewicht.

Dabei, so Schwarzenegger, sollten mindestens 20 Sätze für die meisten Körperpartien gemacht werden, während nach einem Split-Programm verfahren wird: so etwa Montag Schultern und Arme, Dienstag Rücken und Bauch, usw. Profi-Bodybuilder arbeiteten dabei nach dem Doppel-Split-Programm: morgens und abends verschiedene Körperpartien trainieren, um so mehr Leistung herauszuholen. Denn zwischen den Trainingseinheiten kann sich der Körper erholen und ist wieder fit.

Schwarzenegger verrät dabei noch einen weiteren Schlüsselbegriff des Bodybuilding: Intensität. „So lange wie möglich so hart wie möglich zu trainieren“, damit die Muskeln Anreiz haben, sich schnell zu entwickeln. Dies könnten sie aber nur, wenn man immer an seine Leistungsgrenze gehe und die Muskeln fordere. Als Trainingseinheiten kommen dabei verschiedenste Übungen in Betracht: zum Beispiel Bankdrücken mit weitem Griff, Kurzhantel-Überzüge quer über die Bank, Klimmzüge mit breitem Griff, Rudern an der Lat-Maschine, Langhantel-Rudern, Beincurl, Beipressen, Beinstrecken, Wadenheben, Trizeps-Drücken, etc. Jeder einzelne Muskel wird trainiert und modelliert und so kommt die Gesamtoptik eines erfolgreichen Bodybuilders zustande. Selbstverständlich setzt ein so intensives Training Zähigkeit, einen festen Willen und auch die richtigen biologischen  Gegebenheiten voraus. Schwarzenegger konnte damit zum siebenfachen „Mr. Olympia“ und zum „Terminator“ werden – zum erfolgsgekrönten Star und Vorbild für Generationen.

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Erkältung auskurierenSport ist gesund, hält fit und jung – keine Frage. Doch es gibt auch Situationen im Leben eines Menschen, in denen man von sportlichen Betätigungen absehen sollte. Bei einer solchen Situation handelt es sich um eine Grippe bzw. einen grippalen Infekt.

Jeder Mensch kennt es: Die Nase läuft, der Hals kratzt und man fühlt sich allgemein schlapp und erschlagen. Die Knochen und Glieder schmerzen und man hat den Eindruck, man wäre sprichwörtlich von einem LKW überfahren worden.

Welche Folgen drohen bei Sport während einer Erkältung?

Grundsätzlich muss man natürlich zwischen einer Erkältung und der echten Grippe, Influenza, unterscheiden. Während eine herkömmliche Erkältung in der Regel nach ein bis zwei Wochen vollständig auskuriert ist, erstrecken sich die Symptome einer echten Grippe über mehrere Wochen hinweg. Betroffene klagen hierbei über dauerhaft hohes Fieber. Natürlich gehören von einer Grippe Betroffene in ärztliche Behandlung und keinesfalls auf den Joggingpfad oder ins Fitnesscenter. Doch auch eine herkömmliche Erkältung schwächt den Körper und sollte vollständig auskuriert werden, ehe man sich erneut sportlichen Betätigungen widmet. Durch die Erkältung ist das Immunsystem des Körpers sehr geschwächt. Größere Anstrengungen belasten die Körperabwehr zusätzlich, sodass sich aus einem harmlosen Infekt eine Bronchitis, eine Angina oder im schlimmsten Fall eine Herzmuskelentzündung bilden kann. Ausruhen und Bettruhe sind bei einer Erkältung somit oberstes Gebot, auch für den Sportler.

Symptome einer Herzmuskelentzündung

Da die Anzeichen einer Herzmuskelentzündung oftmals unspezifisch sind, fällt es schwer, die Krankheit zu diagnostizieren. Herzstolpern, Herzrasen und Brustschmerzen sind typische Symptome einer Herzmuskelentzündung. Besteht der Verdacht auf eine solche Erkrankung, kann nur eine Blut- respektive Ultraschalluntersuchung beim Kardiologen eine sichere Diagnose bringen. Eine Herzmuskelentzündung wird in der Regel durch Viren ausgelöst, die sich im ganzen Körper ausbreiten können und schließlich auf das Herz übergreifen. Durch das geschwächte Immunsystem sind den Viren sprichwörtlich Tür und Tor geöffnet.

Bei Herzmuskelentzündung: Mehrere Monate Pause einplanen

Kommt es im Zuge einer Erkältung tatsächlich zu einer Herzmuskelentzündung, kann sportliche Betätigung im schlimmsten Fall tödliche Konsequenzen haben. Damit Komplikationen vermieden werden können, ist es auch nach einer Erkältung sehr ratsam, auf die Signale des Körpers zu achten und sich im Verdachtsfall direkt an einen Arzt zu wenden. In nahezu jedem vierten Fall eines plötzlichen Herztodes bei Sportlern unter 35 Jahren wird als Todesursache eine Herzmuskelentzündung angegeben. Liegt eine solche Entzündung des Herzmuskels vor, muss der Sportler mit einer Pause von mehreren Monaten rechnen. Jedoch sollte dieser Verzicht einem das eigene Leben wert sein.

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Pikante GulaschsuppeRindfleisch ist für die leichte Küche sehr gut geeignet, man sollte allerdings beim Kauf darauf achten, dass es sich um magere Teile handelt. Hierbei gibt es unendlich viele Rezeptvarianten.

Für den sehr delikaten Kartoffelgulasch braucht man für eine Person 250 Gramm Kartoffeln, 1 Zwiebel, 1 Esslöffel kaltgepresstes Sonnenblumenöl, 125 ml Gemüsebrühe, etwas Kleehonig, 1 Teelöffel Paprika edelsüß, Kräutersalz, Cayennepfeffer, etwas Kümmel, 1 Teelöffel saure Sahne oder Crème fraiche und 1 Esslöffel gehackte Petersilie.

Zubereitung:

Die Kartoffeln werden gewaschen, geschält und in 1,5 cm große Würfel geschnitten. Die Zwiebeln werden ebenfalls geschält und in Streifen geschnitten. Das Sonnenblumenöl wird in einem Topf erhitzt und die Zwiebeln darin angeschwitzt. Die Kartoffelwürfel werden dazugegeben, kurz angeschwitzt und dann mit Gemüsebrühe abgelöscht. Der Topf wird mit einem Deckel geschlossen und die Kartoffeln bei mittlerer Hitze weich gegart. Das Gulasch wird dann mit Honig, Paprika, Kräutersalz, Cayennepfeffer und Kümmel abgeschmeckt. Die Saure Sahne dient als Verfeinerung. Danach lässt man das Gulasch noch etwa 10 Minuten ziehen. Beim Anrichten mit Petersilie bestreuen. Fertig!

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Gesund kochenZu einem gesunden Lebensstil gehört eine gesunde Ernährung natürlich dazu. Mit sportlichen Aktivitäten und einer ausgewogenen Ernährung mit wenig Fett, aber vielen Vitaminen, Spurenelementen und Ballaststoffen, kann man recht bald beobachten, dass überflüssige Pfunde purzeln. Das heißt aber das keinesfalls, dass man auf leckeres Essen verzichten muss – im Gegenteil, es gibt eine Vielzahl von Gerichten die kalorienarm, schmackhaft und gesund sind. In einer Serie möchte ich euch die besten Kochrezepte vorstellen, eine Welt voller Genuss und Wohlbefinden. Schon nach kurzer Zeit hat die Haut eine neue Strahlkraft, die Figur verändert sich und das Verlangen nach Fast Food & Co. schwinden. Esst euch  gesund!

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Krankenkassenbeitraege senkenSport tut jedem gut, das weiß jeder – zumindest theoretisch. Was aber vielfach übersehen wird, das ist die gesamtgesellschaftliche Bedeutung des Sports. Mehr Bewegung, weniger Krankheiten, die kostenaufwändig therapiert werden müssen, das ist eine logische Schlussfolgerung, die manche Krankenkassen schon gezogen haben. Nach dem Belohnungssystem profitiert bei manchen Kassen der, der an sportlichen Veranstaltungen teilnimmt.

Die Gesamtkosten für die Allgemeinheit dürfen dabei keinesfalls unterschätzt werden, denn häufig verbinden sich Bewegungsmangel mit falscher Ernährung und falschen Gewohnheiten und führen so zu Erkrankungen wie Diabetes, Bluthochdruck, etc., die teuer behandelt werden müssen.

Doch Sport hat neben dem Kostenfaktor noch eine andere wichtige gesellschaftliche Funktion. Man denke da an die zahlreichen Sportvereine, die sich des Nachwuchs annehmen, ihn damit von der Straße holen und stattdessen mit den Regeln des Fair Play bekannt machen sowie jungen Menschen eine sinnvolle Freizeitgestaltung anbieten. Ob nun Karate, Fußball oder eine andere Sportart: Hier lernen junge Menschen von klein auf, dass es bestimmte Regeln gibt. Sie bekommen nicht nur ausreichend Bewegung, was schon ein Plusfaktor ist, sondern sie werden auch nachhaltig sozialisiert. Dies geschieht durch die Ausübung des Sports, aber auch durch gemeinschaftliche Aktivitäten wie Feste organisieren und Ausflüge machen, so dass jedem klar wird: Ich bin Teil einer größeren Gemeinschaft und trage Verantwortung! Sport hat also auch einen pädagogischen Aspekt, zum Wohle der Allgemeinheit und des Einzelnen. Darüber hinaus kann Sport jungen Menschen helfen, eine eigene Identität und Selbstwertgefühl zu entwickeln. Daraus kann sich eine Körper- und Bewegungskultur entwickeln, die Raum bietet für ästhetische Entfaltung. Dies gilt natürlich auch für Erwachsene.

Sport als wirtschaftlicher Faktor

Nicht zuletzt ist Sport aber auch ein maßgeblicher wirtschaftlicher Faktor. Unsummen werden hier umgesetzt, dies wird am Beispiel von „König Fußball“ am deutlichsten. Millionentransfers zwischen und in den Clubs bestimmen hier das Spielfeld, ganz abgesehen von den zahlreichen Fans, die viel Geld dafür ausgeben, um ihre Mannschaft spielen zu sehen oder dafür, sich in den entsprechenden Farben zu kleiden oder ihre Wohnung passend zu dekorieren. Dies gilt auch im internationalen Rahmen, wie es am Beispiel der Fußball WM klar wird. Gerade international gesehen hat Sport eine verbindende Wirkung, die Grenzen überschreitet. Olympia ist ein gutes Beispiel dafür, wobei auch hier Unsummen von Geldern mit im Spiel sind. Olympia oder die Fußball WM sind internationale Ereignisse, die Menschen rund um den Globus in ihren Bann ziehen.

Somit spielen sowohl biologische, ökonomische, soziale als auch pädagogische Aspekte beim Sport eine gesellschaftliche Rolle. Sport ist nicht eindimensional zu sehen, sondern multikulturell und multifunktional. Er erfüllt viele Funktionen und daher sind gerade die Vereine, in denen viele ehrenamtlich tätig sind, entsprechend zu würdigen.

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Holstein Kiel zählt weiterhin zu den Favoritenschrecken im DFB Pokal. Nachdem das Team aus Schleswig-Holstein bereits die Zweitligisten Energie Cottbus und MSV Duisburg eliminieren konnte, musste nun der Erstligist FSV Mainz 05 den Kürzeren gegen die „Störche“ ziehen. Ein Klassenunterschied war vor allem in der Partie gegen die Mainzer nicht zu erkennen, sodass Holstein Kiel vollkommen verdient im Viertelfinale des DFB Pokals angekommen ist. Hier wartet am 07. Februar jedoch niemand anderes als der amtierende deutsche Meister Borussia Dortmund, der in der laufenden Saison durch herrlichen Offensivfußball und Spielwitz überzeugen konnte. Nicht ohne Grund stehen die Borussen aktuell punktgleich mit Rekordmeister Bayern München auf Platz 2 in der Bundesligatabelle.

Die Kieler haben mit dem BVB als Gegner gleich doppelt Glück: Nicht nur, dass der Pokalhit geschätzte 1,6 Millionen Euro durch Zuschauereinnahmen in die Kasse des Regionalligisten spülen wird; auch darf sich der Club auf Fernseheinnahmen freuen, denn das Viertelfinale Holstein Kiel gegen Borussia Dortmund wird live in der ARD übertragen.

Schleswig Holstein – Bisher kein Pokalschreck

Kiel hat wahrlich Nachholbedarf im DFB Pokal. Seit dem Jahr 1983 konnten die „Störche“ niemals die zweite Hauptrunde des DFB Pokals siegreich überstehen. Bei der letzten Pokalteilnahme in der Saison 2008/09 war bereits in der ersten Hauptrunde Schluss. Gegner war damals der FC Hansa Rostock, dem man vor heimischer Kulisse mit 0:2 unterlag.

BVB weiter Spitze in der Bundesliga

Nach dem eher weniger rühmlichen Ausscheiden des BVB aus der Champions League konnten sich die Mannen um Jürgen Klopp bereits frühzeitig auf Meisterschaft und Pokal konzentrieren. So fertigte man zum Rückrundenstart den Hamburger SV mit 5:1 ab, ehe man die TSG Hoffenheim vor eigenem Publikum verdient mit 3:1 nach Hause schickte. Der BVB steht vor dem Pokalhit gegen die Kieler also „voll im Saft“.

Ausblick

Nüchtern betrachtet könnten die Kieler bereits vor Beginn des Spiels die Segel streichen. Zu übermächtig scheint der Fußballriese aus dem Ruhrpott zu sein. Wenn die Dortmunder an ihre bisherigen Leistungen nach der Winterpause anknüpfen können, stehen die Kieler tatsächlich vor einer unmöglichen Aufgabe. Doch der Pokal hat bekanntlich seine eigenen Gesetze und vor heimischer Kulisse und frenetischen Fans werden die Kieler sicherlich alle Reserven mobilisieren können, um den Traum vom ganz großen Wurf zur Realität werden zu lassen. Das Halbfinale im DFB Pokal ist zum Greifen nah. Schon jetzt handelt es sich beim Einzug ins Viertelfinale um den größten Erfolg des Clubs aus Schleswig-Holstein. Doch die Kieler wollen mehr – Der große Traum vom Pokalfinale in Berlin könnte für Kiel zur Wahrheit werden – vorausgesetzt die tapferen Kieler können dem BVB Paroli bieten.


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Arnold Schwarzenegger in 1984

Arnold Schwarzenegger, genannt „die Eiche“, ist der erfolgreichste Bodybuilder aller Zeiten. Am 30. Juli 1947 in Thal nahe Graz in Österreich geboren, startete er eine Karriere, die symbolisch für den „American Dream“ stehen kann: Er schrieb Geschichte als derjenige, der sieben Mal den Mr. Olympia erringen konnte, der wichtigsten Profi-Wettbewerbsveranstaltung im Bodybuilding, er schrieb Filmgeschichte mit Filmen wie „Terminator“ und er gelangte schließlich an die politische Spitze der USA, indem er erst Maria Shriver aus dem einflussreichen Kennedy-Clan heiratete und schließlich 38. Gouverneur von Kalifornien wurde, dem bevölkerungsreichsten Staat der USA. Er ist darüber hinaus der Autor einiger Bestseller in Sachen Fitness und versteht es wie kein anderer, sich selbst zu vermarkten.

Tatsächlich ist der Antrieb, sich selbst stets neue und höhere Ziele zu setzen und diese mit einer unwahrscheinlichen Hartnäckigkeit gegen alle Widrigkeiten hinweg zu verfolgen, ein Charakteristikum von Schwarzenegger, das ihm seine bemerkenswerte Karriere ermöglicht hat. Grenzen und Hürden überwinden, das ist das charakterliche Kennzeichen von Arnold Schwarzenegger.

Gerade 15 Jahre war Schwarzenegger alt als er zum ersten Mal ein Bodybuilding-Studio betrat, eine Sportart, die in Europa in den 1960er Jahren noch weitgehend unbekannt war. Beeindruckt hatte ihn eine kleine Gruppe von Bodybuildern aus seiner Umgebung, die durch ihre physische Präsenz auffielen. Bald darauf hing Schwarzenegger alle anderen Sportarten wie Fußball an den Nagel und widmete sich fortan leidenschaftliche dem Aufbau seines Körpers. Der Schauspieler und Bodybuilder Reg Parker war sein großes Vorbild, das er später bei einem Wettbewerb schlagen sollte. 1965 zeigten seine Bemühungen erste Früchte und er gewann einen bedeutenden Bodybuilding-Wettbewerb in Stuttgart. So lernte er Alfred Busek kennen, der ein Studio betrieb, und der ihn nach München als Fitnesstrainer holte.

In München entwickelte sich „Arnie“ gut, doch diese Zeit gilt auch als wilde Zeit in seinem Leben, wobei er bewusst das rüpelhafte Machoimage pflegte, das er später abzustreifen suchte: Frauengeschichten, Partys und Protzereien umgaben ihn, der gerne seine Muskeln vor Publikum in Pose setzte. 1967 wurde er zum jüngsten Mr. Universum überhaupt. Ein Jahr später trat er bei der Mr. Universum Profi-Veranstaltung teil, kam, sah, siegte, was die Grundlage für seine spätere Karriere bildete. Joe Weider vom Verband IFBB holte ihn in die USA und dort blieb Schwarzenegger fortan, zumal Bodybuilding als Leistungssport jenseits des großen Teichs deutlich weiter vorangeschritten war.

1970 errang der gebürtige Österreicher schließlich den begehrtesten aller Bodybuilder-Titel: Er wurde Mr. Olympia. Die Szene stand fortan unter dem Einfluss Schwarzeneggers, der einen Titel nach dem anderen errang. Obwohl „Arnie“ 1975 seinen Rücktritt vom Profisport erklärte, trat er 1980 erneut bei Mr. Olympia an und gewann – nach nur einigen Wochen Training! Dabei hatte er in den 1970er Jahren Millionen durch Immobilien erwirtschaftet und war seinen engen steirischen Wurzeln längst entwachsen. Fotos aus dieser Zeit zeigen eine imposante Gestalt und enorme Muskeln. Auf Anabolika hin befragt, gab Schwarzenegger in einem Interview zu, „damit experimentiert“ zu haben – unter ärztlicher Aufsicht. Konkret äußerte er sich zu dem Thema jedoch nicht.

Seine physische Präsenz war es auch, die ihm die Türen zum Filmgeschäft öffnete. Mit „Conan der Barbar“ machte er 1982 weltweit erstmals als Schauspieler auf sich aufmerksam, es folgten „Conan der Zerstörer“ und „Terminator“. Aber Komödien wie „Twins“ und „Kindergartencop“ zeugten auch von seinem Humor und seiner Selbstironie.  1990 sollte „Terminator 2“ schließlich neue Maßstäbe in der Filmgeschichte setzen, wobei sich Schwarzeneggers Sätze auf die legendären 70 Wörter beschränkten, unter anderem „I’ll be back‘, ich komme wieder.

Bereits 1986 heiratete er Maria Shriver aus dem einflussreichen Kennedy-Clan, die er bei einem Tennisturnier kennengelernt hatte. Mit ihr hatte er in der Folge vier Kinder. Shriver, als eine Kennedy Demokratin und von Beruf Journalistin, stand Schwarzenegger sowohl während seiner Filmkarriere bei als auch als er 2003 als Republikaner seine Kandidatur um das Gouverneursamt in Kalifornien verkündete. Schwarzenegger nutzte dabei die ungeheure Popularität seiner Person, um sich in Kalifornien das Gouverneursamt zu sichern. Er verstand es fantastisch, sich wie zu Zeiten als Bodybuilder und Filmstar in Szene zu setzen, und auch politische Gegner für eine Sache zu erwärmen. Doch insbesondere das Jahr 2005 wurde zum Fiasko als sämtliche seiner Reformpläne scheiterten. Umstritten war ebenfalls seine unbeugsame Haltung zur Todesstrafe, weil er zwei Gnadengesuche ablehnte.

Auch die Haushaltsdebatte des hochverschuldeten Kalifornien geriet zum ewigen Zankapfel seiner Regierung. Insgesamt regierte er Kalifornien von 2003 bis 2011, konnte aber sein Versprechen, die Staatsverschuldung in den Griff zu bekommen, nicht einlösen.
Dennoch bleibt der Glanz eines Mannes, der mit mittlerweile 63 Jahren alles erreicht hat, was man erreichen kann. Lediglich das US-Präsidentenamt blieb ihm aufgrund seiner europäischen Herkunft versagt. Im Mai 2011 gab das Paar Shriver und Schwarzenegger seine Trennung bekannt, doch inzwischen gibt es auch Gerüchte über eine Versöhnung.

Da Schwarzenegger sich stets neue Ziele steckt, bleibt abzuwarten, was der erfolgreichste Bodybuilder aller Zeiten, Filmstar und Polit-Star noch bieten wird. Dass Schwarzenegger sich zur Ruhe setzt, ist unwahrscheinlich, weil sein beständiger Drang nach neuen Zielen eben sein Hauptmerkmal ist.

Arbeit und SexWir sind ständig erreichbar, das Smartphone oder iPhone sind wichtiger als der Partner, vor Mitternacht werden noch kurz 30 Mails gecheckt, während kein Platz mehr ist für gelassene Mußestunden: Die Hochleistungsgesellschaft verlangt uns alles ab. In einem Stern-Artikel von Rüdiger Barth, der das neue Buch von Svenja Flaßpöhler, „Wir Genussarbeiter“, vorstellt, wird die Analyse der aktuellen Situation vieler Menschen vorgestellt und manch einer dürfte sich dabei wiedererkennen. Dabei wird deutlich, wie problematisch es ist, dass sich die Grenzen zwischen Privatem und Beruflichem nicht zuletzt dank der neuen Medien verwischt haben.

Mehr noch: Wir eifern mit Begeisterung dem Mehr und Schneller hinterher, sind multitaskingfähig, tun mehrere Dinge zur gleichen Zeit, merken dabei aber gar nicht, dass wir eigentlich unsere Freiheit einbüßen, obwohl wir freier sein könnten als je zuvor. Denn die Smartphones – so ist in dem brillanten Artikel zu lesen – sind die „Ketten der neuen Zeit“. Im Urlaub E-Mails abrufen, beim Spiel mit den Kindern immer mit einem Blick auf den Blackberry, ob nicht neue Messages eingehen – es ist ein ständiger Sog und was auf der Strecke bleibt, das ist die Muße, das Unbeschwerte und nicht zuletzt auch die Zeit.

Betrifft dies nur ein paar wenige, die in den Führungsschichten sitzen, einige Top-Manager für die Zeit immer noch Geld ist? Nein, macht uns der Artikel deutlich, es ist vielmehr der „überengagierte Mittelbau, der jeden Tag sein Bestes gibt.“ Svenja Flaßpöhler, die Autorin von „Wir Genussarbeiter“ hat dabei die These aufgestellt, dass eine Perversion der menschlichen Bedürfnisse eingetreten ist: Die Arbeit ist zum Genuss geworden und der Genuss zur Arbeit. Denn durch Arbeit suche der Mensch Befriedigung, was in „eine exzessive Lust“ ausarte, weil wir ständig nach der Anerkennung der Hochleistungsgesellschaft streben.

Es handele sich dabei um ein Massenphänomen, so Flaßpöhler weiter, denn immer krassere Leistungsanforderungen würden paradoxerweise mit dem eigenen Wollen verwechselt. In diesem Zirkel verliere der Mensch das Gespür für die eigenen Grenzen. Arbeit soll Selbstverwirklichung bedeuten, letztendlich werden darüber aber die eigenen Wünsche vergessen. Der Trick besteht darin, dass es nicht heißt „du musst noch“, sondern „du könntest noch“. In diesem Zusammenhang spiele auch die Triebverlagerung eine große Rolle, wobei die omnipräsente Pornographie die Sexualität entzaubere, so Flaßpöhler. Sogar die Tasse Tee werde zur „therapeutischen Genussübung“ – also instrumentalisiert, statt einfach genossen.

Tatsächlich ist es schwer, sich diesem Sog der multimedialen und immer erreichbaren Gesellschaft zu entziehen, die einen Einsatz rund um die Uhr verlangt. Demnach braucht es eine Revolution, wie Jürgen Barth, der Autor des Stern-Artikels, schlussendlich folgert, aber eines Tages werde sich der Mensch dieser Lügen entledigen und die Revolution, nämlich der Lebensgenuss als Gegenteil von Produktivität, wird siegen, meint Barth – vielleicht ironisch?

Im Anschluss an den Artikel findet sich ein Interview von Jürgen Barth und Nina Poelchau mit Silvia Flaßpöhler, TV-Moderator Jörg Pilawa, Manfred Pütz, Chefarzt am Alexianer-Krankenhaus in Köln, und Frau von Dewitz, Geschäftsführerin des Outdoor-Anbieters „Vaude“. Pilawa berichtet dabei von einer typischen Situation des neuzeitlichen Menschen: nämlich dass er sich eine mehrmonatige Auszeit nahm, aber als er in Neuseeland ankam und feststellte, dass kein Internet-Anschluss vorhanden ist, fast Amok lief. Die Arbeit kann zur Droge werden, sind sich fast alle Diskussionsteilnehmer einig, ein omnipotenter Zwang, der unsichtbare Ketten legt und uns vom eigentlichen Leben abschneidet.

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Trizeps ÜbungenFrauen legen in der Regel beim Krafttraining Wert darauf, dass Muskelgruppen optisch ansprechend definiert und gestrafft werden, der Aufbau von viel Muskelmasse ist hingegen uninteressant. Gerade um die berühmten „Winke-Arme“ zu vermeiden, ist dabei Trizeps-Training ideal, denn „Winke-Arme“ bedeuten, dass der (kaum vorhandene) Trizeps und Fett beim Winken unschön schwabbeln. Straffe Arme hingegen sind in jeder Hinsicht vorteilhaft. Der Bizeps ist dabei zwar der „Lieblingsmuskel“ von Frauen wie Männern, doch der Trizeps sollte nicht vernachlässigt werden. Dafür gibt für Frauen einige sehr einfache und sehr geeignete Übungen, um diesen Muskel zu stärken.

Trizepsübungen mit und ohne Hilfsmittel:

Beispielsweise kann mit dem Theraband geübt werden, das es in Sportgeschäften zu kaufen gibt. Das Theraband wird dabei etwa um eine Türklinke gelegt und die Enden mit den Händen gegriffen. Man steht im Ausfallschritt und zieht das Band mit dem Trizepsmuskel zurück. Es werden dreimal acht Wiederholungen gemacht.

Liegestütze sind bekanntlich effektiv für den Trizeps und für zahlreiche andere Muskelgruppen, aber viele Frauen tun sich damit schwer. Deswegen gibt es eine leichtere Variante, um überhaupt erste Trainingseffekte zu erzielen: Man stellt sich etwa einen halben Meter vor eine Wand, wobei die Füße hüftbreit gespreizt sind. Die Hände werden in Schulterhöhe gegen die Wand gedrückt. Der Rücken bleibt dabei gerade und die Schulterblätter werden nach hinten und nach unten gezogen. Die Beckenbodenmuskulatur wird angespannt, wobei der Blick leicht gesenkt ist. Je weiter man sich von der Wand entfernt, umso schwieriger wird die Übung. Daher kann das Training dem persönlichen Leistungsvermögen anpassen und steigern.

Eine andere Variante von Liegenstützen ist es, dabei zu knien. Dadurch wird nicht das ganze Gewicht auf die Arme verlagert und man kann die Übung für den Anfang leichter bewältigen. Eine ebenfalls wirksame Trizeps-Übung ist es, eine Hantel mit einem Kilogramm Gewicht oder eine Wasserflasche in die Hand zu nehmen. Der Arm wird ausgestreckt und der Unterarm dann hinter dem Kopf abgewinkelt. Danach streckt man den Arm wieder aus. Dies wird einige Male wiederholt und dann der Arm gewechselt. Mit der Zeit kann man die Gewichte erhöhen, da der Muskel stets neue Impulse braucht, um zu wachsen.

Eine andere Übung kommt ganz ohne Sportgeräte aus. Man nimmt einfach zwei Stühle, die eine stabile Lehne haben. Dann werden die Stühle so aufgestellt, dass die Lehnen zueinander stehen, aber man noch dazwischen passt. Dann stützt man sich auf den Lehnen ab und macht Aufwärts- und Abwärtsbewegungen. Auch wenn einem dies am Anfang nur zweimal gelingt, sollte man sich nicht entmutigen lassen, denn es ist nur ein Anfang.

Dies sind einige ideale Übungen für Anfängerinnen. Mit der Zeit kann man die Schwierigkeitsgrade steigern und den „Winke-Armen“ definitiv ade sagen!

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Gebratene SeezungenFür eine Person sind eine Seezunge (300 Gramm) erforderlich sowie 1 Esslöffel Zitronensaft, Salz, Weizenmehl zum Wenden, 30 Gramm Kräuterbutter, 70 Gramm Steinpilze, 25 ml Weißwein, 30 Gramm Schlagsahne, 1 Eigelb und etwas gehackte Mandeln.

Zubereitung:

Die Seezunge wird unter fließendem kalten Wasser abgespült, trocken getupft und mit Zitronensaft beträufelt.

Danach etwa 30 Minuten lang stehen lassen. Daraufhin innen und außen mit Salz bestreuen sowie in Weizenmehl wenden. Die Kräuterbutter wird danach erhitzt und die Seezunge darin angebraten. Die Seezunge dann auf einer warmen Platte anrichten und warm stellen. Die Steinpilze werden währenddessen geputzt, gewaschen und in Scheiben geschnitten. Die Pilze in einem Teil der Kräuterbutter 10 Minuten lang dünsten. Weißwein und Schlagsahne hinzugießen und kurz aufkochen. Das Eigelb wird geschlagen, mit der Soße verrührt und mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt und dann über die Seezunge gegeben. Die Mandeln in einem Teil der Kräuterbutter rösten und über der Seezunge verteilen. Als Beilage kommen etwa Salate oder Reis in Frage.

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Frau beim Personal TrainingEin neues Jahr wurde eingeläutet und traditionell nehmen sich viele Menschen eine Menge Dinge vor, die sie in ihrem Leben ändern wollen: mit dem Rauchen aufhören, sich gesünder ernähren, regelmäßig Sport treiben, sparsamer sein, usw. Diese Vorsätze rangieren ganz weit vorne. Doch auch wenn es zu einer ersten Umsetzung kommt, verpuffen die guten Vorsätze oft und man findet sich bald darauf im gleichen Alltagstrott gefangen. Die Macht der Gewohnheit ist einfach zu groß. Dabei ist gerade der Sport ein wichtiger Faktor für unsere Gesundheit. Warum sich da nicht an einen Personal Trainer wenden?

Denn damit schlägt man mehrere Fliegen mit einer Klappe: Man hat jemanden zur Seite, der hilft, dass man Sport richtig ausübt, und dass man bei der Stange bleibt. Zu zweit hat man einfach auch mehr Lust, sich zu bewegen. Zudem kann man sich gute Ernährungsratschläge holen. Was eher unbekannt ist, dennoch aber Tatsache ist:

Regelmäßige Bewegung und Sport helfen dabei, Süchte wie das Rauchen zu bekämpfen, den Sport entspannt, baut Aggressionen und Reizbarkeit ab. Stattdessen zieht Wohlgefühl ein und man fühlt sich nach jeder Sportstunde einfach besser. Dies steigert sich, je länger und regelmäßiger man Sport betreibt. Daher ist Sport unter professioneller Anleitung die beste Möglichkeit, um schlechte Gewohnheiten aufzugeben. Ein Personal Trainer baut dabei einen Kontakt zu seinen Schützlingen auf, kennt mit der Zeit Gewohnheiten, Stärken und Schwächen und kann möglichen Rückfällen entgegensteuern.

Sich motivieren – Fachmännisch oder via Sportpartner

In der Zeit, in der man gemeinsam Sport treibt – ob nun Nordic Walking, Joggen oder Krafttraining – entwickeln sich Gespräche und dabei kommt manches zu Tage, was man nicht vermuten würde. Aber geteiltes Leid ist halbes Leid und unter der fachmännischen Anleitung eines Personal Trainer kann man viele Probleme in den Griff bekommen und sich dabei sicher sein, dass nichts nach außen dringt. Denn Sport hilft gegen fast alles: seien es körperliche, seelische oder sonstige Probleme. Es ist ein Allround-Mittel, wobei es für jeden die richtige Sportart gibt. Wenn man sich dann mit der Zeit gesünder und fitter fühlt, kann man sein Leben auch wieder tatkräftiger angehen. Und auch die Kameradschaft, die mit dem Personal Trainer entsteht, ist nicht zu unterschätzen.

In diesem Sinne kann man dann Neujahrsvorsätze Realität werden lassen, eine alte Haut abstreifen und ein neues Leben beginnen. Jetzt und hier. Oft ist nur ein Tick Hilfe oder eine kleine Ermutigung notwendig, damit man seinen Vorsätzen treu bleiben kann. In diesem Sinne kann man getrost sagen: ein Hoch auf das Neue Jahr!

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Nudeln mit RindfleischLust auf Fleisch? Deftiges ganz kalorienarm!

Rindfleisch ist für die leichte Küche sehr gut geeignet, man sollte allerdings beim Kauf darauf achten, dass es sich um magere Teile handelt. Hierbei gibt es unendlich viele Rezeptvarianten.

Für eine Portion werden 60 Gramm Nudeln, Salz, 80 Gramm Rindergeschnetzeltes aus der Hüfte, 1 halber Teelöffel Öl,

1 halber Teelöffel Tomatenmark, 2 Esslöffel Zwiebelwürfel, 30 Gramm tiefgekühlte Brechbohnen, 1 rote Pfefferschote in Ringen, 1 Viertel gelber Paprika in Würfeln, jeweils eine Prise Chili-, Curry- und Paprikapulver, etwas gehackter Knoblauch, 1 halber Teelöffel Speisestärke, 1 halber Teelöffel Essig, Salz und Pfeffer benötigt.

Zubereitung:

Die Nudeln werden in kochendem Salzwasser gegart. Das Fleisch wird in heißem Öl unter Wenden gebraten und dann herausgenommen. Das Tomatenmark und die Zwiebeln werden in der Pfanne angeröstet, das Gemüse hinzugegeben und kurz angebraten. Danach gießt man alles mit 100 ml Wasser an, wobei Gewürze und Knoblauch zugegeben werden. Das Ganze einige Minuten köcheln lassen, bis das Gemüse gar ist. Das Gulasch wird mit Stärke gebunden. Abschließend mit Essig, Salz und Pfeffer würzen und genießen!

Mineralstoffe und BallaststoffeIm Zuge des Low-Carb-Trends, d.h. dem Ernährungs-Trend der reduzierten Kohlenhydrat-Aufnahme, sind Kohlenhydrate ziemlich in Verruf geraten als überflüssige Dickmacher. Ganz so einfach ist es jedoch nicht, denn Kohlenhydrate liefern dem Körper wichtige Energie. Ernährungswissenschaftler empfehlen, dass etwa 50 Prozent der Nahrungsaufnahme aus Kohlenhydraten bestehen sollte. Etwa 5 bis 6 Gramm je Kilogramm Körpergewicht (am Normalgewicht gemessen!) sollten es sein. Wiegt man mehr als das Normalgewicht, sollte man allerdings nicht automatisch mehr Kohlenhydrate essen. Letztere sind aber essenziell: Beispielsweise das Gehirn
verbraucht einen großen Teil der Kohlenhydrate und kann
ohne diese nicht richtig funktionieren.

Dabei sind Kohlenhydrate im Prinzip Zucker, wobei es allerdings unterschiedliche Arten gibt. Sogenannte Einfachzucker wie Traubenzucker und Zweifachzucker wie Haushaltszucker liefern sehr schnell Energie. Vielfachzucker wie pflanzliche oder tierische Stärke hingegen müssen erst vom Körper gespalten werden, damit ihm die Energie zur Verfügung steht. Dabei wird der Zucker im Körper in Glykogen umgewandelt, das in Muskeln und Leber gespeichert wird. Bei komplexen Kohlenhydraten wie Vielfachzucker steigt der Blutzuckerspiegel nur langsam an. Zu bevorzugen sind deswegen natürliche Kohlenhydrate wie Obst, Getreide oder Gemüse. Denn diese beinhalten neben den Kohlehydraten auch wichtige Vitamine, Spurenelemente, Mineralstoffe und Ballaststoffe. Weißes Mehl oder weißer Zucker hingegen haben diese wertvollen Inhaltsstoffe nicht, es handelt sich hierbei um sogenannte leere Kohlenhydrate oder leere Kalorien, die den Blutzuckerspiegel schnell ansteigen lassen, was vor allem für Menschen mit Diabetes sehr ungünstig ist. Ernährt man sich auf Dauer ausschließlich von solchen Produkten wie Weißmehl, Kuchen, etc., dann treten Mangelerscheinungen auf. Tückisch ist, dass auf vielen Lebensmittelverpackungen lediglich die Menge an Kohlenhydraten angegeben ist; häufig verbergen sich dahinter aber Einfach- oder Zweifachzucker.

Was passiert bei einer erhöhten Närstoffaufnahme

Wenn der Körper mehr Zucker erhält als die Speicherkapazitäten von Muskeln und Leber fassen können, dann wandert dieser in die Fettdepots: Man nimmt logischerweise zu. Es sollte also zum einen darauf geachtet werden, dass man nicht mehr Kohlenhydrate zu sich nimmt als empfohlen, zum anderen sollte es sich um komplexe Kohlenhydrate handeln wie Vollkornbrot oder Vollkornnudeln zum Beispiel. Kohlenhydrate sind demnach aber nicht grundsätzlich „böse“, wie es manche Ernährungstrends glauben machen wollen, sondern es kommt vielmehr auf die Menge und die Art an. Kohlenhydrate sind ein wichtiger Bestandteil der Ernährung ohne die unser Organismus Mangel leiden würde. Bei einer ausgewogenen Ernährung mit überwiegend komplexen Kohlenhydraten spricht dabei bei einem gesunden Menschen auch nichts dagegen, mal ein Stück Kuchen oder einen Schokoriegel zu essen. Es ist allerdings sehr wichtig, bewusst Maß zu halten.

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Sport als RentnerEs ist schon seit längerer Zeit bekannt, dass Menschen, die kontinuierlich Sport treiben, weniger von Alterskrankheiten wie zum Beispiel verschiedenen Formen von Demenz betroffen sind. Wer jahrzehntelang kontinuierlich Sport treibt, der hat eindeutig die besseren Karten im Alter – in mehrfacher Hinsicht.

Mediziner empfehlen aber auch älteren Patienten, zumindest täglich eine halbe Stunde an der frischen Luft spazieren zu gehen, um vorzubeugen. Denn bereits diese kleine Maßnahme kann Alterskrankheiten zumindest verzögern, wenn nicht sogar verhindern. Aufstehen, Haushalt führen, geistige Leistungskraft, all dies kann lange bewahrt werden, wenn man sportlich aktiv ist.

Langzeitstudien untermauern diese Empfehlung, denn tatsächlich wirkt sich Sport körperlich wie geistig günstig aus:

Dabei hat sich gezeigt, dass vor allem das Joggen einen sehr positiven, mitunter sogar lebensverlängernden Effekt hat. So wurden Probanden ab 50 in einer Studie jahrzehntelang begleitet, wobei man Menschen, die joggten, mit Menschen verglich, die keiner sportlichen Betätigung nachgingen. Nach 20 Jahren joggten viele immer noch (wenn auch reduziert) und waren im Vergleich wesentlich gesünder und selbstständiger. Bei der anderen Gruppe hingegen waren einige schon verstorben bzw. erkrankt. Teilnehmer, die nicht joggten, wiesen im Durchschnitt 16 Jahre früher gesundheitliche Probleme verschiedenster Art auf. Die Jogger profitierten demnach eindeutig und mehrfach von ihren sportlichen Aktivitäten. Abgefragt wurde in dieser Studie beispielsweise der Allgemeinzustand, aber auch Fragen, ob man gut aufstehen kann, ob man den Haushalt noch im Griff hat, etc.

Sport für Körper und Geist im Alter

Eine Studie der Jacobs University Bremen unterstreicht die Richtigkeit dieses Ergebnisses. Sie zeigte zudem, dass insbesondere Ausdauer- und Koordinationstraining sich sehr positiv auf die grauen Zellen auswirken. Demnach bleibt man mit Spaziergängen, bei denen einem leicht die Puste ausgeht, im Kombination mit Koordinationstraining auch geistig fitter: Die Aktivierungsmuster des Gehirns veränderten sich bei den Probanden, die dergestalt sportlich aktiv waren, signifikant hin zum Besseren. Dies konnte dank neuester Technik exakt gemessen werden. Demzufolge ist es für Sport nie zu spät, weil damit geistiges Vermögen bewahrt bleiben kann. Aber auch selbst wenn schon geistige Zerfallserscheinungen aufgetreten sind, können diese zumindest verlangsamt werden, wenn sich die Betroffenen richtig und oft genug bewegen.

Unter anderem konnten die Probanden der Bremer Studie Informationen besser aufnehmen, verarbeiten und zwischen wichtig und unwichtig unterscheiden – wichtige und elementare geistige Fähigkeiten, um selbstständig leben zu können. Die Quintessenz der Studie war demnach die Empfehlung, dass ältere Menschen bis ins hohe Alter hinein Sport treiben sollten. Zum einen können sie damit wichtige körperliche Funktionen (wie das Führen eines eigenen Haushalts) aufrechterhalten, aber auch geistig fit bleiben. Demzufolge ist Sport einfach in jedem Alter richtig und kann mit dazu beitragen, dass man sein Alter selbstständig und weitgehend unabhängig genießen kann.